Die einzelnen Bauphasen

Die einzelnen Bauphasen In der ersten Baustufe entstanden als zentrales Element der Endbahnhof einer 2-gleisigen Nebenstrecke mit 3 Bahnhofsgleisen und einem Stumpfgleis, ein Endmodul mit Wendeschleife, ein 90 ° Eckmodulpaar mit Abzweigstelle, ein weiteres Wendeschleifenmodul und 2 gerade Module. Damit ließ sich eine Anlage in der Größe 6x5 m errichten.

Nachdem die Anlage in dieser Form auf verschiedenen Ausstellungen zu sehen war, u.a. auch in Berlin, war eine Erweiterung erforderlich. Diese entstand im Jahre 1994 und bestand aus 4 geraden Modulen, sowie 2 jeweils 90 ° Eckmodulpaaren. Mit diesen Bauteilen ergab sich eine deutliche Verlängerung der 2 gleisigen Hauptstrecke. Die Anlagengröße konnte auf 6x8 m vergrößert werden. Blickpunkt der neuen Strecke ist das Eckmodul mit einer auf einem Berg thronenden Burgruine und in das Bergmassiv integrierten Abstellgleisen. In der weiteren Verlängerung geht das Gelände von einem hügeligen Verlauf sich langsam abflachend in eine Ebene auf dem gegenüberliegenden Eckmodul über. Dort befindet sich neben einer Wallfahrtskirche ein liebevoll gestalteter Biergarten mit einigen durstigen Gästen.

Aber die Anlage sollte noch weiter wachsen und mehr Abwechslung in der Landschaftsgestaltung und Streckenführung bieten. So entstanden bis zur Hobby- und Freizeitmesse in Augsburg im November 1997 neue gerade Module, die erstmals vom bisherigen Landschaftskonzept abwichen. Neu ist, daß das Gelände vom inneren Betrachtungspunkt aus nicht mehr nach hinten ansteigt, sondern abfällt. Dies wird erreicht mit Wechselmodulen, bei denen die Kopfstücke symmetrisch vertauscht sind, wodurch sich eine Verziehung der Gleise um 6 cm ergibt.

Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Varianten in der Streckenführung, insbesondere ist es nun auch möglich von der bisher geschlossenen Form abzuweichen und die Anlage in einer gestreckten Streckenführung von bis zu 12 m Länge aufzubauen. Leider konnte auf den bisher besuchten Ausstellungen von dieser Möglichkeit noch kein Gebrauch gemacht werden. Es wäre auch für die Clubmitglieder interesssant, einmal die ganze Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten zu demonstrieren.

Anläßlich des 50-jährigen Clubjubiläums 1998 entstand ein großstädtischer Kopfbahnhof, der vielfältige Rangier-, Fahr- und Zugbildungsmöglichkeiten erlaubt. Damit hat der Fahrbetrieb an Vielfalt der eingesetzten Züge deutlich gewinnen können. Die Verbindung an die Hauptstrecke erfolgt an der schon seit Anbeginn vorhandenen Abzweigstelle auf einem Eckmodul.

Zum 55jährigen Vereinsjubiläum wurde die Anlage wiederum um einige Module erweitert. Es entstanden einige gerade Streckenmodule, ein 90° Eckmodul mit der Nachbildung eines Kanals mit Schleuse, ein 3-teiliges 90°Eckmodul mit der Darstellung eines Sportzentrums sowie 4 weitere 45° Eckmodule.